Forscher gestehen die Sinnlosigkeit von Tierversuchen ein
Filed Under : Politik & Wirtschaft by admin
Apr.6,2009Die Autoren wissenschaftlicher Publikationen weisen oft selbst darauf hin, dass ihre Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind. Doch niemanden kümmerts und es werden weitere Forschungsaufträge gestellt und durch staatliche Födergelder finanziert und das heißt weiterhin, Tiere werden gequält und getötet, obwohl den Experimentatoren klar ist, dass die Ergebnisse wertlos sind. So wurden bei einer Firma aus Erlangen 14 Minischweinen zwei Herzschrittmacher eingepflanzt. Mit dem einen Schrittmacher wurde der Puls künstlich erhöht und über 20 Tage aufrecht erhalten, um ein chronisches Herzversagen zu simulieren. Über den zweiten Schrittmacher wurden Widerstandsmessungen am Herzen der Tiere vorgenommen. Fünf der 14 Minischweinchen starben während des Versuchs an Herzkammerflimmern, die anderen wurden nach dem Experiment getötet. Die Autoren merken an, dass aufgrund anatomischer Abweichungen sowie unterschiedlicher Körperhaltung beim Schwein, die Ergebnisse der Studie nicht direkt auf den Menschen übertragbar sind. Des Weiteren zitieren Sie Studien, in denen implantierbare Überwachungssysteme bereits erfolgreich an menschlichen Patienten mit Herzversagen getestet worden sind und weisen auf die Überflüssigkeit ihres Arbeitsauftrages hin.
Somit kann man nicht einmal die Forscher für die Versuche verantwortlich machen, zumindest nicht direkt, denn die Aufträge kommen meist von weiter oben. Die größten Auftraggeber sind die Bundesämter die mittels Forschungsergebnissen ihre Studien belegen wollen, dabei wird kein Wert darauf gelegt in wie weit Sachverhalte schon erforscht oder vergleichbar sind. Es geht lediglich um Beweise und um die zu bekommen scheint es keine Rolle zu spielen wieviel Arbeitszeit, die woanders vielleicht besser investiert wäre und wieviele Tierleben dafür gepofert werden müssen.
Both comments and pings are currently closed.
